
Gartenbesitzer können ein Lied davon singen. Trotz aller Mühe
kommt das störende Unkraut immer wieder und stört den
harmonischen Gesamteindruck des Gartens. Aber es gibt Hilfe für
den geplagten Gärtner: der Einsatz von Rindenmulch.
Rindenmulch wird aus zerkleinerter Baumrinde hergestellt und
besteht
somit nur aus natürlichen Stoffen. Seine positiven Eigenschaften
wissen viele Hobbygärtner zu schätzen und bringen Rindenmulch
in ihrem Garten als Bodenabdeckung zum Einsatz.
Rindenmulch dient einerseits der Verbesserung des Bodens,
indem sich
auf diese Weise vermehrt Mikroorganismen und Kleinstlebewesen
ansammeln, welche die Qualität und Fruchtbarkeit des Bodens
erhöhen.
Andererseits wird der Boden unter dem Rindenmulch vor Austrocknung
geschützt und so bleibt der Boden auch im Sommer länger
feucht.
Ein weiterer Vorteil ist der Schutz gegen Erosion. Starker
Regen oder
gar Hagel kann dem Boden weniger anhaben, da die Schicht aus
Rindenmulch den Boden abschirmt. Auch als Temperaturregulierung bei
langen Trockenphasen in den Sommermonaten sowie bei Kälte in den
Wintermonaten, ist die schützende Abdeckung aus Rindenmulch
optimal. Gleichzeitig dient der Rindenmulch als Düngung für
den Boden und ist mit all seinen guten Eigenschaften der ideale
Begleiter für den Hobbygärtner.
Rindenmulch sollte in einer Schicht von etwa 5-10 Zentimeter
gleichmäßig auf den Boden aufgebracht werden, damit er seine
positiven Charakteristiken voll entfalten kann. Bei kleineren Mengen
kann der Rindenmulch direkt mit Eimern oder Schubkarren genau an die
Stellen im Garten gebracht werden, an denen er benötigt wird.
Bedarf es großer Mengen an Rindenmulch, kann dieser mit einem
Kleintransporter angeliefert und an einer zentralen Stelle im Garten
kurze Zeit gelagert werden, um ihn von dort aus zu verteilen. (via gartengemeinschaft.de)

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Letzte Aktualisierung ( 10.02.2010 )
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